Nandu findet: Atomkraft doof
Am Samstag, den 5. September kommt das Wendland nach Berlin - oder so ähnlich.
Angedacht ist eine wundervoll große und quietschbuntlaute Ruhestandsparty für die alte Bekannte Atomkraft. Da zwar immer noch kein geeigneter Ruhesitz gefunden wurde, die Enkel_innen Solarenergie und Windkraft aber schon ganz hiebelig sind (und sie eh viel länger ausgehalten hat, als ihrer Umgebung gut tut), setzen alle “Lebensabschnittspartner_innen” nochmal ein Zeichen und sagen ihr deutlich Lebewohl.
Doch viele Tiere sind traurig darüber, haben sie doch immer gerne neben Brunsbüttel und Krümmel gegrast. Wo sonst hätten sie die Möglichkeit gehabt, ihr Potential voll auszuschöpfen? Wer sieht nicht die Vorteile eines zweiten Kopfes oder eines dritten Auges? Und wer hat schon die Möglichkeit, selbst als Wurst noch für Überraschungen zu sorgen?
Jedenfalls sind auch sie dabei, um den Leuten klar zu machen, dass ihr Leben ohne Atomkraft irgendwie trist sein wird. Die strahlende Zukunft wäre Geschichte…
Dieses ganze Szenario verwirrt euch? Ihr habt mit eigenen Augen auf der Demo zusehen müssen, wie sich Kühe und Schweine feilbieten, um endlich ihrer “natürlichen Bestimmung” (dem Verzehr durch Menschen) zugeführt zu werden?
Dann habt ihr wahrscheinlich Nandu (ein überregionales Netzwerk für Tierbefreiung, Ökologie und globale Gerechtigkeit) getroffen (oder hattet einfach nur einen verrückten Traum).
Wir beteiligen uns unter dem Motto “Gegen die Spaltung von Tier und Atom” an der großen Anti-Atomdemo, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Atomkraft bedeutet für alle Bewohner_innen dieses Planeten ein unkalkulierbares Risiko, wir verseuchen die Lebensräume aller Erdlinge und nehmen das auch noch billigend in Kauf.
Schließt euch also der Demo an und denkt daran: “Atomkraft aus dem Stromnetz kicken!” (In Anlehnung und Hommage an eine vergangene, großartige Demo.)
