So war's: Hart aber ausgemolken
Am 19. März, einem schönen Frühlingsfreitag, versammelten sich Aktivist_innen* des Netzwerks Nandu zur Eröffnungsaktion der Milchkampagne Ausgemolken in Berlin vor dem Brandenburger Tor. Diese Aktion war mehr als eine statische Kundgebung mit Transparenten und Flugblättern; nein, hier wurde Theater gespielt. In einer gespielten Talkshow Hart aber Unfair traf die fiktive Kuh Elsa mit dem fiktiven Lobbyisten der Milchindustrie Herrn Meier zusammen.
Elsa, die durch einen Gen-Effekt sprechen konnte, hat hier ihre Chance genutzt, um auf die unfairen Lebensbedingungen der Kühe in der Milchproduktion hinzuweisen. Sie erklärte, dass Kühe fühlende Lebewesen und keine Milchmaschinen sind und es keine artgerechte Tierhaltung geben kann, da nur die Freiheit "artgerecht" ist. Das Produkt der Milchindustrie basiert immer auf der Herrschaft von Menschen über andere Tiere, auf deren Ausbeutung ebenso wie auf der Ausbeutung von Naturressourcen.
