Nandu ist ein Netzwerk von Leuten aus verschiedenen sozialen Bewegungen, die insgesamt für Gerechtigkeit, Ökologie, Gewaltfreiheit und den ganzen anderen tollen Kram sind. Weil uns wurmt, dass dabei häufig die Bedürfnisse von Tieren nicht ernst genommen werden, nur weil sie sie nicht artikulieren und sich kaum wehren können, setzen wir uns neben unseren anderen Aktivitäten mit Nandu auch für gesellschaftliche Tierbefreiung ein.

Lustiges Grillen mit lustigen Nandus im lustigen Görlitzer Park

Manche mögen schon davon gehört haben: Die Ortsgruppe Berlin veranstaltet am Sonntag, den 13.6.2010, ab 16:00 ein wie immer entspanntes, geistreiches und mit Blumen geschmücktes Treffen. Als besonderes Bonbon findet es aber nicht im Büro, sondern im Görlitzer Park statt, und zwar mit Grill! Bring deine grillbare vegane Lieblingsspeise mit (oder auch nicht), lass dir die Sonne auf den Bauch scheinen, schleck ein Zitroneneis und lern die Ortsgruppe Berlin kennen!

Bauplatz für Schlachtfabrik besetzt

Tierrechts- und Umweltaktivist_innen halten seit fast 2 Wochen ein über 20 Hektar großes Feld in Wietze (bei Celle in Niedersachsen) besetzt, auf dem Europas größte „Geflügel"schlachtanlage gebaut werden soll. Es ist vorgesehen, dort 27.000 Hähnchen pro Stunde zu töten und zu verarbeiten. Im Umkreis von 100 km sind 420 neue Mastanlagen als Zulieferer für die Schlachtfabrik geplant.

Nanduistas auf dem Umweltfestival

Samstag und Sonntag ist das Umweltfestival [1] in Berlin - Kommt vorbei und besucht unseren Stand! Außerdem: Wer es verpasst hat, unser Theaterstück [2] live in action zu sehen, der*die kann das nachholen: Am Sonntag um 17:00 sind die Kuh Elsa und Herr Meier (Vorstand Meiermilch AG) auf der kleinen Bühne und lassen es krachen. Viel Spaß!

[1] www.umweltfestival.de/

[2] www.youtube.com/watch

Spontane Anti-Atom-Aktion

Kaum drei Tage ist es her, da schrob Susanne von Campact, man möge sich vor das Bundeskanzler*innenamt begeben, die Kanzlerin und die Minister träfen sich, um zu beraten über eine Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten. „Potztausend“ dachten wir uns, „wäre doch gelacht, wenn wir kein Aktiönchen hinkrügen“. Gesagt, getan: Wir nahmen Banner, Flugblatt und Beine in die Hand und begaben uns zum besagten Ort.

So war das Treffen der Kampagne Ausgemolken: Milchausstieg selber machen

Das großartige internationale Treffen zur Kampagne Ausgemolken: Milchausstieg selber machen (kurz: DGITZKAMASM) ist vorbei, und nun geht es mit Schwung in die nächsten Aktionen! Das Kampagnentreffen war dabei erst der Anfang.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es an die Aktionsplanung. Wir entschieden uns, an geeigneter Stelle (ein Ökomarkt, wie wir später festlegten) auf die Suche nach Menschen zu gehen, die uns - nach nur fünf Jahren ausgemolkene Kühe - aufnehmen würden, damit wir noch viele weitere Jahre im Ruhestand verbringen zu können. Denn sonst hieße es: Ab zum Schlachter!

In den Kuhkostümen brachten wir viele Leute zum Lachen und hatten einige interessante Diskussionen. Auch viele unserer Flyer (www.ausgemolken.net/aktionsmaterial.html) konnten wir verteilen. Zwischendrin waren wir noch lecker Sojaeis (Schokolade und Haselnuss) essen, und nach der Aktion waren wir uns sicher: Die Kampagne wird großartig!

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