Nandu ist ein Netzwerk von Leuten aus verschiedenen sozialen Bewegungen, die insgesamt für Gerechtigkeit, Ökologie, Gewaltfreiheit und den ganzen anderen tollen Kram sind. Weil uns wurmt, dass dabei häufig die Bedürfnisse von Tieren nicht ernst genommen werden, nur weil sie sie nicht artikulieren und sich kaum wehren können, setzen wir uns neben unseren anderen Aktivitäten mit Nandu auch für gesellschaftliche Tierbefreiung ein.

Ernährungskurs "Naturgewalten" von Nandu in Berlin

Ab jetzt jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ab 18 Uhr im Berliner Nandu-Büro (Oppelner Straße 26, Nähe U-Bhf Schlesisches Tor):

Naturgewalten - Einführung in eine naturnahe Ernährung

Leckere Infos durch Klick aufs Bild.

Agrarministern die Weltrettung erklären

Am Samstag treffen sich unter dem Motto "Landwirtschaft und Klimawandel - neue Konzepte von Politik und Wirtschaft" Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt in Berlin. Sie lassen verlautbaren, gleich zwei zentrale Probleme jetzt mal angehen zu wollen: Ernährung aller Menschen und Eindämmung des Klimawandels.

Na, wie geschaffen für Nandu! Ein Schelm, wer Zweifel daran hegt, dass die gleichen Polit-Eliten, die beide Probleme durch globalen Kapitalismus, Förderung von Tierhaltung und andere Schnitzer erst verursacht haben, jetzt ernsthaft etwas dagegen tun werden. Und weil wir Schelme sind, treffen wir uns am

Samstag, 16. Januar 2010
um 14:00 Uhr
am Pariser Platz (vor dem Brandenburger Tor)

für eine kleine, aber feine Kundgebung. Vielleicht lassen sie uns mit aufs Gruppenfoto, wenn wir versichern, dass wir fast genau so ernsthaft die Welt retten wollen wie sie (aber leider noch nicht so viele Häppchen von Lobbyisten dafür futtern durften).

Kopenhagen, wir kommen

Unsere Nandu Reisegruppe zur Klimakonferenz in Kopenhagen ist mittlerweile auf circa 14 Leute angewachsen, und wir sind seit Wochen fleißig am Vorbereiten.

Wir wollen gewaltfrei, aber entschlossen und selbstverständlich bunt Flagge zeigen für eine ökologischere, gerechtere, befreitere Welt, und wir werden in Kopenhagen zehntausende aus aller Welt angereiste Aktivist_innen mit dem gleichen Ziel treffen. Langsam setzt ein vorfreudiges Kribbeln auf der Haut ein. Natürlich setzen wir den Schwerpunkt unserer eigenen Aktionen auf gesellschaftliche Tierbefreiung und ihren Beitrag zur Klimagerechtigkeit.
 

Die Soliparty ist tot - es lebe der Soliabend

Für alle die sich schon gefreut haben sollten, haben wir leider eine traurige Nachricht:

Unsere Berliner Soliparty am 5.12. muss leider ausfallen!

U.a. ist der Grund dafür, das der Ort an dem wir diese Party machen wollten - die Brunnenstraße 183 - gestern (24.11.) von der Polizei geräumt wurde.
Leider hat es mal wieder ein selbstverwaltetes Hausprojekt getroffen. Was nun aus den Bewohner_innen und dem Umsonstladen wird, der für viele Menschen ein wichtiger Anlaufpunkt geworden ist, ist unklar.
Hausprojekte sind wichtige Orte für viele Menschen - um so enttäuschender ist diese Räumung.

Natürlich lassen wir uns davon nicht unterkriegen und organisieren stattdessen einen netten Soliabend mit VoKü/Brunch und ähnlichen Überraschungen.
Wo und wann das ganze stattfinden wird, sind wir gerade am klären und informieren natürlich früh genug darüber.  Nähere Infos also gleiche Stelle - gleiche Welle.

Unsere Soliparty wollen wir dann Anfang des Jahres natürlich nachholen. Auch darüber folgen Infos.

Hintergründe - Warum machen wir diesen Soliabend?

Letztes Jahr wurden 10 Tierrechtler_innen in Österreich festgenommen und 3 1/2 Monate in Untersuchungshaft festgehalten. Zudem wurden ihre und die Wohnungen anderer Aktivist_innen durchsucht; das ganze passierte in den frühen Morgenstunden, was die psychischen Belastungen noch erheblich erhöhte.

 

Ein anderes Klima ist möglich. Auf nach Kopenhagen!

Vom 7. bis 18. Dezember findet in Kopenhagen/Dänemark der UN Klimagipfel (COP 15) statt. Bei diesem soll das Nachfolgeprotokoll für Kyoto, welches 2012 ausläuft, erarbeitet werden.

Dieser Gipfel soll natürlich nicht ohne unsere Begleitung stattfinden und daher schließen auch wir uns den Protesten rund um den Gipfel an, um den Politiker_innen zu zeigen, was wir von ihren leeren Versprechungen halten, die - um im Klimaslang zu bleiben - wie ein laues Lüftchen verpuffen. Wir sind nicht bereit zu warten und wollen zeigen, wie wir alle zusammen unser Klima retten können, ohne dass ein paar “wichtige” Staatsmenschen sich nachher gegenseitig auf die Schultern klopfen müssen. Sie sind die letzten, die etwas für unser Klima tun (wollen) - Nandu will:

Alle an den Verhandlungstisch!

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